Aktuelles


Die Tracht ist Mitte Juli beendet - je nach Standort der Völker

Nun wird der letzte Honig, i.d.R. die Sommertracht abgeerntet. Hier ist darauf zu achten, dass dem Volk genug Futter bleibt, wenn man den Honigraum entfernt bzw. die Bienenflucht morgens einlegt. . Hier kann wahlweise etwas Sommertracht im Volk gelassen werden oder nach Entfernung des Honigraumes gleich mit Futterteig oder Flüssigfutter zugefüttert werden. Jeder hat/ findet da seine bevorzugte Methode. Hauptsache, das Volk leidet keinen Hunger.

Anschließend kann man durch das Volk noch die ausgeschleuderten Honigwaben ausschlecken lassen.


Auffüttern

Gefüttert wird, bis die Völker Anfang September

  • 23kg 1-zargig Segeberger Styropor
  • 32-max. 38 kg 2-zargig Segeberger Styropor

wiegen. Holz entsprechend mehr.

Gewogen wird mit Boden, Zarge inkl. Rähmchen und Deckel.

Haben die Beuten ein wesentlich geringeres Gewicht, kann das Futter über den Winter nicht reichen. Ist das Gewicht wesentlich höher, wurde nicht nur unnötig Geld für Futter ausgegeben, es kann insbesondere bei Einzargern sein, dass der Königin kein Platz mehr für die Brut bleibt.

Wiegt ein Volk zu viel, das andere zu wenig, kann ohne Probleme eine Wabe mit Honig (ohne Bienen und Königin!) umgesetzt bzw. getauscht werden.


Der Verein kann auch dieses Jahr leider kein Futter für die Mitglieder anbieten.


Wabenhygiene

Bei einem Wirtschaftsvolk wird auf den Brutraum nach Entnahme des Honigraumes ein alter Honigraum aus dem laufenden Jahr 2026 gesetzt. Dieser kann auch begrenzt Zellen mit Pollen beinhalten. Das Absperrgitter wird entfernt. Dieser wird nun zum zweiten Brutraum. Somit überwintern die Wirtschaftsvölker zweizargig.

In dem ehemals Honigraum können ein bis zwei Waben Sommertracht oder eine Futtertasche zum Füttern eingehängt werden.


Bei der demnächst folgenden Auffütterung des Volkes wird viel Futter in den oberen Raum eingetragen (wie immer, entfernt vom Einflugsloch). Dies hat zur Folge, dass die Königin mit den Bienen über den Winter oder Anfang Frühjahr dem Honig hinterher nach oben, in den nun oberen Brutraum wandert. Zu Beginn der Saison 2027 kann dann der alte unteren Brutraum einfach weggenommen werden und die alten Waben eingeschmolzen werden.


Behandlung mit Ameisensäure

Die Varroabehandlung mit Ameisensäure empfiehlt sich, erst ab Mitte bis gegen Ende August durchzuführen., da der der Milbendruck derzeit noch steigt. Die Empfehlung ist, jetzt nur dann mit 60%iger AS zu behandeln, wenn mehr als 10 Milben pro Tag im natürlichen Totenfall auf die Windel fallen.

Ende August den Befallsgrad messen, in dem die Windel für 3 Tage eingeschoben und anschließend die toten Milben auf der Windel gezählt werden. Die Anzahl wird durch 3 geteilt, um den täglichen Totenfall zu ermitteln. Bei über 10 Milben pro Tag im natürlichen Milbentotenfall sollte behandelt werden. 

Bei der Behandlung mit Ameisensäure ist auf die tägliche Außentemperatur zu achten. Je nach Behandlungsart kann es unterschiedlich hohe maximal oder auch minimal Temperaturen geben. Bitte auch unbedingt auf die richtige Dosierung achten!


Wann ist wetterbedingt der beste Zeitpunkt zur Behandlung? 

Eine Beurteilungs- und Planungshilfe für temperaturabhängige Varroazid-Anwendungen findet man hier


Wer jetzt unbedingt etwas gegen die Varroa tun möchte, kann dies durch "Teilen und Behandeln - TUB" oder "totale Brutentnahme - TBE" tun.


TUB - Teilen und Behandeln




         pdf/ Arbeitsanweisung erstellt durch:  Melanie Gerns (Danke dafür)


TBE - totale Brutentnahme

  • verdeckelte Brutwaben werden entnommen, unverdeckelte bleiben drin (außer evtl. die alten dunklen)
  • Bildung einer "Brutscheune" mit den entnommenen Waben auf dem selben Stand
  • nach drei Wochen ist die Brut geschlüpft, die neue Königin stiftet evtl. bereits
  • die alten Waben werden nun entnommen und das Volk auf eine Zarge mit frischen, ausgebauten Waben gesetzt (alte Honigwaben)
  • die Bienen müssen jetzt mit Oxalsäure besprüht werden (sublimieren ist nicht zugelassen und wirkt auch nicht), weil hier viele Varroen auf den Bienen sitzen.
  • Einfüttern nicht vergessen!



Futterkranzproben 2026

In Kürze folgt hier die detaillierte Beschreibung zur Entnahme und Verpackung der Probe.


Honigprämierung 2026
Anmeldeschluss war 31.07.2026 !

Nächste Möglichkeit ist dann wieder 2027


 

Noch eine kleine Info für das Bienenjahr: die neue Königinnen bekommen 2026 "weiß"


Für Junkimker:

Ihr könnt Euch fördern lassen €€€

Dies ist über den Landesverband Hannoverscher Imker e.V. möglich.


- Generelle Informationen zur Förderung des Imkernachwuchses 2026 findet ihr hier

- Informationen über die Förderung und was wie und wann eingereicht werden muss findet ihr hier


Förderungen für  Honiguntersuchungen durch den KIV


Stichtag war der 31.05.2026!

Vom 01.06. bis 15.10. sind keine Bezuschussungen möglich.

Der Kreisimkerverein Hannover unterstützt (Bezuschussung über die Landwirtschaftskammer Niedersachsen/Bremen) die Honiguntersuchungen seiner Mitglieder. Jede/r Imker:in kann Honig an das Bieneninstitut Celle zur Untersuchung schicken. Je nach Untersuchungsumfang variiert der Rechnungsbetrag der/des Imker:in.

Wichtig: Die Rechnung des Bieneninstitutes muss spätestens am 30.05. eines jeden Jahres beim  KIV Hannover sein. Der früheste Termin für die Beauftragung des Bieneninstitutes muss nach dem 15.10. eines jeden Jahres liegen.

Weitere Infos hier