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aktualisiert: 08.11.2022

 Aktuelles:


Bestellung von Varroaziden 2022:

...wie in den vergangenen Jahren auch, führt der Fachdienst Verbraucherschutz und Veterinärwesen der Region Hannover, Team Veterinärwesen (kurz: Veterinäramt) in Absprache mit den Veterinären der Landeshauptstadt Hannover die Sammelbestellung von Varroabehandlungsmitteln durch.

Im Verein organisierten Imker:

Die einzelnen Vereine erfragen den Bedarf ihrer Imker. Hierzu wird ein Vordruck verwendet, auf dem jeder einzelne Imker seine gewünschte Menge eines Behandlungsmittels eintragen muss. Der Vordruck kann bei den Vereinen oder beim Veterinäramt bezogen werden. Die Bestellung muss bis zum Imkertreff am 04.10.2022 vebindlich gegen Vorkasse abgegeben werden.

Bestellformular von Behandlungsmitteln zur Varroatosebekämpfung mit Erläuterungen zum Runterladen.

Bestellformular Varroabekämpfung 2022 Herbst Download

Preisliste 2022 (Herbst) Download

Die Bestellungen über den Verein sind für dieses Jahr bereits erfolgt. Bestellte Varroazide können dementsprechend (bei Eva-Carola) in Empfang  genommen werden.

 


 

Abgabe von Futterkranzproben

Es können noch Futterkranzproben zur AFB-Untersuchung abgegeben werden.

(Ansprechpartnerin Eva-Carola)

Verfahrensweise der Entnahme:

Die Futter(kranz)proben sollten möglichst nahe am Brutnest von gedeckeltem Futter resp. Honig (kein Pollen) bebrüteter Waben genommen werden. Pro Volk sind 30 – 50 g z. B. mittels eines Esslöffels oder Holzmundspatels zu entnehmen und in einen möglichst reißfesten Probenbeutel (besonders geeignet sind 1,5 L bis 2 L-Beutel) zu überführen. Futter(kranz)proben von max. 12 Völkern sind in einem Beutel zu einer Sammelprobe zu vereinigen. Für jede Sammelprobe muss mindestens 100 g Futter mit Wachsresten umfassen. Für jede Sammelprobe sollte ein neues Entnahmewerkzeug (z. B. Esslöffel, Holzmundspatel) verwendet werden, damit keine Sporen von Sammelprobe zu Sammelprobe verschleppt werden. Die Entnahmewerkzeuge werden nicht im Probenbeutel belassen, sondern für Bienen unzugänglich gereinigt bzw. entsorgt.

Der Probenbeutel ist fest zu verknoten. Die Daten der Probe werden mit einem wasserfesten Stift am unteren Rand des Beutels vermerkt:

 

  • Name des Imkers
  • Name des Bienenstandes 
  • ggf. Völkergruppe und Völkerzahl

 

Sicherheitshalber sollte der verknotete Beutel in einen zweiten Beutel gegeben werden, der ebenfalls fest zu verknoten ist.

 


 

Schmelzen und Auskochen Winter 2022/23

Das Ausschmelzen von Rähmchen und/ oder Auskochen von Rähmchen kann auch diesen Winter wieder mit den vereinseigenen Gerätschaften durchgeführt werden.

Die Planung/ Einteilung übernimmt freundlicherweise (wieder) Carola Wendt. Bezüglich eines Termins setzt euch bitte mit Carola persönlich in Kontakt.

HINWEIS:

Das Schmelzen und Kochen findet auf eigene Verantwortung statt. Der Verein stellt lediglich die Gerätschaften zur Verfügung. Der Verein übernimmt keinerlei Haftung!

 


Schulungen:

Der Kreisimkerverein-Hannover bietet qualifizierte Schulungen für Jungimker/innen und fortgeschrittene Imker/innen an. Schauen Sie auf die Homepage. Es ist bestimmt etwas für Sie dabei!

Bienenkundlicher Grundkurs
- Einführung in die Imkerei
- rechtlicher Rahmen
- Biologie der Biene
- Bienenprodukte u. Bienenhaltung
- Beschaffung v. Bienen
- Wachsgewinnung,Rähmchenherstellung
- Völkerführung in der Praxis
Dieser Kurs ist die Vorraussetzung für die Förderung durch die Landwirtschaftskammer Niedersachsen für die "Neueinrichtung eines Bienenstandes"

Honiglehrgang (dieser Kurs berechtigt Sie dazu, den Gewährverschluss mit dem Imker-Einheitsglas des Deutschen Imkerbund e.V. DIB zu verwenden)

Königinnenkurs (hier werden die Grundlagen für die Königinnenzucht/vermehrung vermittelt)

Wachskurs (eigener Wachskreislauf) 


Volksstärken ausgleichen im Frühjahr

Völker, die Mitte März weniger als 4 Wabengassen besetzen, überleben vermutlich den nächsten Kälteeinbruch, rappeln sich erst bis zur Spättracht soweit auf, dass sie zur Honigproduktion taugen. Ist in diesen Völkern eine intakte Königin vorhanden – leicht erkennbar an verdeckelter Arbeiterinnenbrut – werden selbst schwächste Völker nicht aufgelöst oder vereinigt, sondern saniert:
• Dem Schwächling Mitte März das meist noch im Übermaß vorhandene Futter bis auf 2 oder 3 Waben entnehmen und durch leere, ausgebaute Waben ersetzen. So Platz zum Brüten schaffen.
• Auf zweizargiges Volk, das bereits die obere Zarge füllt, über Absperrgitter aufsetzen. Kein zusätzliches Flugloch geben.
• 4 bis 5 Wochen nach Vereinigung (etwa Mitte April) hat das untere Volk das obere erheblich verstärkt. In der Regel sind beide Königinnen am Leben und voll in Eiablage. Nun die beiden Völker wieder trennen, das ursprünglich schwache dabei auf einen eigenen Boden am Standort des starken Volkes platzieren, es dadurch zusätzlich mit Flugbienen verstärken. Beide Völker erweitern.
Falls nötig, können auch schwache Altvölker so saniert werden: untere, meist bienenfreie Zarge entfernen und Volk auf starkes Volk aufsetzen. Alle Schwächlinge, die nicht eindeutig weiselrichtig sind, könnten Drohnenmütterchen enthalten. Diese legenden Arbeiterinnen gefährden gesunde Königinnen und werden daher keinesfalls einem anderen Volk aufgesetzt. Besitzen Sie einen solchen Notfall, warten Sie bis April und fegen ihn dann bei Flugwetter vor ein starkes Volk.


„Bienen brauchen Blütenvielfalt – mach mit!“
Leitfaden „Kompensations- & Grünflächen zum Wohle der Honig- & Wildbienen“
veröffentlicht

Hannover. Einen Leitfaden zum Thema „Kompensations- und Grünflächen zum Wohle der Honig-und Wildbienen“ hat jetzt das Institut für Bienenkunde Celle des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) verfasst. Herausgeber der Online-Broschüre ist das niedersächsische Landwirtschaftsministerium, der Leitfaden ist ab sofort auf der MLHomepage verfügbar.
Der Hintergrund: Honig- und Wildbienen sind zum Erhalt der biologischen Vielfalt und zur Sicherung und Steigerung von Erträgen in der Landwirtschaft unverzichtbar. Bienen benötigen ganzjährig ein reichhaltiges und vielfältiges Blühangebot – diese Voraussetzung ist heute in der teilweise intensiv genutzten Landschaft jedoch nicht überall gegeben. In einem mit mehreren niedersächsischen Behörden, Institutionen und Verbänden besetzten Arbeitskreis sind unter Federführung des Institutes für Bienenkunde nun die Grundlagen erarbeitet worden, um entsprechende Lösungsansätze und Empfehlungen für die Verbesserung des Blühangebotes aufzuzeigen.
Das Ziel: Zukünftig sollen – noch mehr als bislang schon geschehen und wo immer
möglich – bei der Nutzung und Ausgestaltung von Kulturflächen in der freien Natur und im Siedlungsbereich Nahrungsangebote für Bienen geschaffen werden. Auch bei der Konzeption naturschutzbezogener Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen oder auch der Verwendung von Ersatzgeld im Sinne der Eingriffsregelung gibt der Leitfaden nützliche Hinweise auf Möglichkeiten zugunsten des Blühangebots für Honig- und Wildbienen.
„Der Leitfaden wird helfen, die Kreativität all derjenigen weiter zu entwickeln, die unsere Landschaft für die Bienen blütenreicher gestalten wollen. Die Publikation wird das Eigeninteresse der Land- und Forstwirte, der Kommunen und Behörden, der Gartenbesitzer und anderer Akteure hierin verstärken – und zwar zum Nutzen der Bienen und der Natur“, so Landwirtschaftsminister Gert Lindemann.
Der Leitfaden verweist auch auf die verschiedenen niedersächsischen Förderinstrumentarien, die den Akteuren Raum lassen, selbst nach Lösungen für die Ausgestaltung einer bunten Landschaft zu suchen. Minister Lindemann: „Blühangebote für die Bienen zu erhalten, zu pflegen und zu schaffen sollte für jeden Niedersachsen selbstverständlich sein, denn davon profitiert die Natur und der Mensch vielfältig.“
„Bienen brauchen Blütenvielfalt – mach mit!“ ist unter folgender Internetadresse abrufbar:
www.ml.niedersachsen.de.

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