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aktualisiert: 04.05.2016

Imkerverein Burgwedel-Isernhagen e.V.
seit 1938

im Landesverband Hannoverscher Imker e. V.


Vor allem lernt (erst) Theorie,
sonst bleibt ihr praktische Stümper ein Leben lang!


August Freiherr von Berlepsch, 1815-1877
(deutscher Bienenforscher, Erfinder des beweglichen Wabenrähmchens) 


Imkertreff am Dienstag, den 07.06.2016 um 19:00 Uhr:
Thema: "Varroabehandlung praktisch dargestellt", Eva Carola Wendt

Ort: Seniorenbegegnungsstätte Großburgwedel, Gartenstr. 10, 30938 Burgwedel
Hierzu lade ich alle herzlichst ein und freue mich auf ein reges Erscheinen.
Gäste sind immer gerne willkommen!

Horst Schäfer, 1. Vorsitzender 


 

Biene auf Löwenzahnblüte


Schulungen:

Der Kreisimkerverein-hannover bietet qualifizierte Schulungen für Jungimker/innen und fortgeschrittene Imker/innen an. Schauen Sie auf die Homepage. Es ist bestimmt etwas für Sie dabei!

Bienenkundlicher Grundkurs
- Einführung in die Imkerei
- rechtlicher Rahmen
- Biologie der Biene
- Bienenprodukte u. Bienenhaltung
- Beschaffung v. Bienen
- Wachsgewinnung,Rähmchenherstellung
- Völkerführung in der Praxis
Dieser Kurs ist die Vorraussetzung für die Förderung durch die Landwirtschaftskammer Niedersachsen für die "Neueinrichtung eines Bienenstandes"

Honiglehrgang (dieser Kurs berechtigt Sie dazu, den Gewährverschluss mit dem Imker-Einheitsglas des Deutschen Imkerbund e.V. DIB zu verwenden)

Königinnenkurs (hier werden die Grundlagen für die Königinnenzucht/vermehrung vermittelt)

Wachskurs (eigener Wachskreislauf)


Christian Meyer, Nds. Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bekommt von Horst Schäfer ein Honigpräsent


Imkerverein Burgwedel feierte seinen 75. Geburtstag
"Eine Veranstaltung rund um die Honigbiene"

Burgwedeler Nachrichten Marktspiegel, 18.09.2013

Landwirtschaftsminister Christian Meyer hielt die Festrede

GROSSBURGWEDEL (hhs). Der Imkerverein Burgwedel-Isernhagen feierte an diesem Sonntag seinen 75. Geburtstag. Der Vorsitzendes Horst Schäfer und sein Team hatten sich eine Menge einfallen lassen, diesen Anlass gebührend zu gestalten.
Die Stadt Burgwedel hatte die Aula und das Außengelände zur Verfügung gestellt, die Jägerschaft Burgdorf und der NABU Burgwedel-Isernhagen unterstützten mit ihren Präsentationen das Naturschutzanliegen der Imker, auf dem Außengelände, ebenso eine Gärtnerei, die sich seit Jahren in der Beratung für Bienenweidepflanzen einen Namen gemacht hat, und Ingo Lau, der zeigte, wie in alter Zeit die klassischen Bienenkörbe geflochten wurden.
Ein vielversprechendes Entree, das die Besucher schon darauf vorbereitete, was die Organisatoren anlässlich ihres Jubiläums Beeindruckendes auf die Beine gestellt hatten. In der Vorhalle zunächst eine Verkaufspräsentation mit allem Drum und Dran, was der hiesige Imker braucht: Bienenstöcke, Schutzkleidung, Werkzeug zur Honiggewinnung und vieles mehr.
Gleich dahinter die Präsentation historischer Utensilien, die den Imkern in alter Zeit bei der Honigernte geholfen hat. Michael Gorecki, ehemals Vorsitzender des Imkervereins Burgwedel Isernhagen, hat das meiste davon zusammengetragen. Und schließlich die Selbstdarstellung der hiesigen Imker: der Stand mit dem Honigsorten-Quiz, der bei den Freunden der süßen Leckerei für gewaltigen Eindruck sorgte.
Doch Präsentationen und Historisches waren nur die eine Seite dieser Veranstaltung. Die andere bestand aus Information und Schulung der Mitglieder, wie es Horst Schäfer, Vorsitzender des Imkervereins, bei der Begrüßung der gut 200 Gäste in der Aula betonte. Schulung sei immer ein ganz wichtiger Vereinszweck gewesen und deswegen könne man die Vorträge in der Aula auch als Fortbildungsmaßnahmen für die Imkerinnen und Imker auffassen. Der Verein wende sich sowohl an das Fachpublikum als auch an Interessierte. „Wir wollen mit unserem Angebot einfach nur neugierig machen“, so Schäfer. Zur Freude der Gäste spielte dann das Hornquartett der Niedersächsischen Staatsoper.
Burgwedels Bürgermeister Dr. Hendrik Hoppenstedt hob in seinem Grußwort die 75 Jahre in den Mittelpunkt: Das sei eine relativ lange Zeit für das Bestehen eines Vereins. Ihn freue es besonders, dass es seit 2004 den Vorständen gelungen sei, die Zahl der Vereinsmitglieder zu verdoppeln. Dann gab sich der Bürgermeister hintergründig. Obwohl Imkerei als Massentierhaltung gelte: In dreierlei Hinsicht gebe es Grund, neidisch auf den Verein zu sein: Honig sei ausgesprochen lecker, zum Zweiten sei er rein vegetarisch und drittens sei bei den Bienen auch das Problem von Frauen in Führungspositionen eindeutig gelöst.
Nun begrüßte Horst Schäfer den Niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer, der einen Festvortrag hielt über Bedeutung der Imkerei in Niedersachsen. Der Minister hatte sich intensiv auf das Thema vorbereitet und er vermochte es, auch das Fachpublikum unter den Zuhörern zu fesseln.
Nach Rindern und Schweinen sei die Imkerei drittwichtigster Bereich der Massentierhaltung. Wie viele Imker es in Deutschland gebe, sei schwierig zu sagen, sicher sei nur, dass 3% aller Imker Vollerwerbsimker seien. Das unterstreiche die hohe Bedeutung privaten Imkerei. Die Imkerei sei immer mit der Landwirtschaft verbunden gewesen. Ihr volkswirtschaftlicher Nutzen liege weniger in der Produktion des leckeren Honigs als vielmehr in der unglaublichen Bestäubungsleistung der Immen. Wenn man für den Imkerverein Burgwedel Isernhagen 700 Bienenvölker rechne, dann läge der volkswirtschaftliche Nutzen bei gut zwei Millionen Euro. In Deutschland würden jährlich 100.000 Tonnen Honig verzehrt, aber nur etwa 20.000 Tonnen davon würden von Deutschen Imkern produziert, der Rest werde importiert. Hier gebe es noch eine Menge Bedarf an einheimischer Imkerei.
Imkerei sei immer Teil der bäuerlichen Nutzung gewesen, Honig und Wachs wurden zur Generierung von Steuereinnahmen genutzt. Erst im 19. Jahrhundert sei die Imkerei zum Objekt der Wissenschaft geworden. Man habe die Zusammenhänge zur Bestäubung entdeckt und die Imkervereine zur Schulung der Imker ins Leben gerufen. Seit 1927 bestehe das Bieneninstitut in Celle. Heute wisse man, dass Bienen eine große Bedeutung haben als Weiser und Bioindikator.
Das große Bienensterben 2008 am Oberrhein habe gezeigt, dass der Schutz von bestäubenden Insekten mit zu den wichtigsten Aufgaben in der Landwirtschaft gehöre. Gefährlich seien insbesondere die Neonikotine, die als Beizmittel für Saatgut benutzt werden und in den Boden eingearbeitet werden. Die Landwirtschaft habe sich damals sicher gefühlt, weil die Saat unter die Erde kam. Dennoch sind Gifte beim Vorgang des Säens auf Nachbarflächen verweht und haben das Bienensterben eingeleitet. Ende dieses Jahres werden diese Gifte für zwei Jahre vom Markt genommen.
„Wir wollen Niedersachsen erblühen lassen“, kündigte Christian Meyer an. Es werde ein landesweites Bienenprogramm aufgelegt, bei dem Blühstreifen oder Bienenstreifen als Maßnahme zu Vogel-, Grundwasser- und Bienenschutz viel stärker als bisher gefördert werden. Die Landschaft solle weiter vernetzt werden mit biologischer Vielfalt. Er wünsche sich ein verschönertes Landschaftsbild. Die Imker würden darin eingebunden, indem sie bestimmen, wo die Blühstreifen entstehen sollen. „Keine Düngung und kein Pflanzenschutz, dann gibt es Geld“, brachte es Meyer auf den Punkt. Auch bei der Produktion von Biogas solle man umdenken: Um der allgemeinen Vermaisung vorzubeugen, regte er die Nutzung von Blumen- und Wildpflanzenmischungen an. Die böten gegenwärtig zwar noch etwas geringere Erträge als Mais, aber das könne man über leichte Veränderungen im Energie-Einspar-Gesetz regeln, beendete Christian Meyer seinen Vortrag. Und dafür gab es tosenden Beifall.
Unterdessen hatten im Foyer schon die Besucher die Stände umlagert: Man probierte den Honig, schaute beim Kinderschminken zu oder beim Kerzenziehen draußen. Michael Gorecki gab die Erklärungen in der Ausstellung historischer Imkergeräte. Es war für jeden Geschmack etwas dabei, und wer den Bienen bei der Arbeit zusehen wollte, der konnte an einer Führung teilnehmen zum nahe gelegenen Bienenstand des Imkervereins.

Hans Hermann Schröder


Gewinner des Honiggewinnspiels

Gewinner des Honiggewinnspiel: von links: Vater von Paul Horn; Paul Horn, 1. Preis: eine Kiste mit 12 Gläsern Honig; Irina Reichel, 2. Preis: 2 Gläser Honig; Dennis Reichel, 3. Preis, 1 Glas Honig; Horst Schäfer, Vorsitzender IV Burgwedel-Isernhagen; Elisa Marie Schäfer, Glücksfee (Zieherin der Lose)


Der Imkerverein Burgwedel-Isernhagen zählt 96 Mitglieder. Unsere Imker halten ihre Bienen vom Stadtgebiet Hannover bis in die Wedemark und Fuhrberg und von Langenhagen bis Burgdorf. Die meisten Mitglieder halten ihre Bienen in Burgwedel und Isernhagen. Dabei betreuen wir über 700 Bienenvölker.

Imkertreff jeden ersten Dienstag im Monat um 19.00 Uhr in der
Seniorenbegegnungsstätte Großburgwedel, Gartenstraße 10


 Zu unseren regelmäßigen Treffs sind Gäste immer herzlich willkommen.
An der Bienenhaltung Interessierte oder "Jungimker" werden von uns gerne betreut.

Imkerverein verschenkt Bienenvölker!
„Jung-/Neuimker“, die in unseren Verein eintreten, bekommen ein Bienenvolk geschenkt.
Dies soll ein Anreiz sein, in dieses Hobby einzusteigen.
 Im Jahr 2012 haben 12 neue Mitglieder den Weg zu uns gefunden.


EU- Beschluss zum Schutz von Bienen ab 2014

Die EU hat am Montag, den 29.04.2013 beschlossen, dass ab Dezember 2013 drei Nervengifte für den Anbau von Mais, Sonnenblumen, Raps und Baumwolle verboten werden. Mitte Januar 2013 hatte die EU-Behörde für Lebenssicherheit (Efsa) ein Gutachten veröffentlicht, in dem sie ein "hohes, akutes Risiko" für Bienen durch die drei Stoffe Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxan sieht.

Hierzu hat der NDR 3 "Hallo Niedersachsen" am 30.04.2013 um 19.30 Uhr einen Beitrag gesendet, wo ich eine Stellungnahme als "Normaler Imker" Horst Schäfer abgebe. Daneben kommen Dr. Werner von der Ohe (Leiter des Celler Bieneninstituts) und Christian Meyer (niedersächsischer Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) zu Wort. Diesen kann man sich in der Mediathek unter

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/media/hallonds15301.html

anschauen. Der Beitrag über die Bienen fängt nach 12 Minuten an.


Bienenmeldepflicht
Hier können Sie das Formular: "Anzeige einer Bienenhaltung" und das "Merkblatt für Bienenhalter" für den Bereich der Region Hannover herunterladen. Das Veterinäramt der Stadt Hannover akzeptiert dieses Formular ebenfalls, da es kein eigenes hat. Es reicht aber auch, die Bienenstände telefonisch zu melden (Tel.-Nr. Veterinäramt der Stadt Hannover: 0511-16831153).

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